Friday, 26 September 2025

Bosch plant massiven Jobabbau – Belegschaften drohen mit entschlossenen Protesten

 


Der Autozulieferer Bosch sorgt mit dem angekündigten Abbau von 13.000 Stellen in Deutschland bis 2030 für Empörung und Angst in der Belegschaft. Der schräge Einschnitt trifft vor allem deutsche Werke, was in Wirtschaftskreisen als drastisches Signal für die Innenstruktur der Automobilbranche gewertet wird.

Massive regionale Verunsicherung

Der geplante Kahlschlag betrifft nahezu jeden fünften Bosch-Mitarbeiter in Deutschland. Besonders hart trifft es Standorte in Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen. Betriebsräte sprechen von einem «Schlag in die Magengrube» – viele Mitarbeitende sehen ihre Existenz bedroht. Bei Bosch Bühl erklärt der Betriebsratsvorsitzende: „Wir haben Gewitterwolken vermutet – aber nicht einen solchen Orkan.“

Die Ängste reichen über den Arbeitsplatz hinaus: In Regionen, in denen Bosch ein wichtiger Arbeitgeber ist, könnten Kaufkraft, Steuereinnahmen und lokale Zulieferbetriebe massiv eingebrochen werden.

Betriebsrat und Gewerkschaften mobilisieren

Der Unternehmensumbau stößt auf entschlossene Gegenwehr: Der Betriebsrat kündigt «extrem heiße» Proteste an, man wolle «kämpfen wie die Löwen». Auch IG Metall warnt in scharfen Worten: Ein solcher Personalabbau ohne verbindliche Garantien für deutsche Standorte sei inakzeptabel.

Die Gewerkschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bosch-Führung, unter anderem mangelnde Verantwortung gegenüber Beschäftigten und Regionen sowie fehlende Transformationsstrategien.

Politischer Druck wächst

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) betont die Entscheiderpflicht: Industriestandorte in Deutschland müssten durch kluge Energie-, Technologie- und Förderpolitik geschützt werden. Zusätzlich schlägt sie vor, schadstoffarme Kraftstoffe zu fördern, um Zulieferbetriebe langfristig zu erhalten.

Aus der Opposition heißt es, der Staat müsse aktiv eingreifen: Zuschüsse, Qualifizierungsprogramme, Standortgarantien und Industriepolitik seien nun gefragt, um den Sozial- und Wirtschaftsraum nicht irreparabel zu schädigen.

Wege der Transformation im Fokus

Bosch befindet sich mitten im Technologiesprung – Elektromobilität, alternative Antriebe, Software und Digitalisierung stehen auf dem Programm. Doch Kritiker bemängeln, dass der Konzern bisher zu wenig konkrete Perspektiven für Beschäftigte vorlegt.

Eine Forderung: klare Zeitpläne für Umschulungen, interne Übergänge in Zukunftsbereiche wie Software oder Batterietechnik, und Schutzmechanismen für Standortverlagerungen.

Ausblick: Ein kritischer Herbst

Die kommenden Wochen werden zum Gradmesser – zwischen Betriebsversammlungen, Demonstrationen und politischen Interventionen. Ob Bosch und die Arbeitnehmerseite einen Kompromiss finden oder ob der Konflikt eskaliert, hängt stark von der Verhandlungsbereitschaft und externem Druck ab.


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